Le Mirage Desert Lodge,

Sossusvlei




Inspiriert von nordafrikanischer Architektur liegt die Le Mirage Desert Lodge & Spa mit 27 Zimmern inmitten der Namib Wüste nahe dem Namib Naukluft Park und der berühmten Dünen von Sossusvlei. Fast ausschließlich aus natürlichen Materialien erbaut, passt sich die Lodge harmonisch in die umgebene Natur ein.


Diese Lodge ist ein idealer Ausgangspunkt, um das Sossusvlei und den Sesriem Canyon zu besuchen. Hier erlebt man die älteste Wüste und die höchsten Dünen der Welt hautnah. Auch wird man begeistert sein, wie sich die Farbe der Dünen mit unterschiedlichem Sonnenstand im Laufe des Tages verändert. Ranger werden auf geführten Wanderungen das einzigartige Ökosystem der Wüste und der in ihr lebenden Fauna und Flora erklären.

 


Le Mirage Desert Lodge, Nähe Sossusvlei…


Auf geht’s zur Burg inmitten der Wüste… Kurz nach 7 Uhr, der Wecker klingelt. Aber wir wollten einfach nicht aus dem Bett. Warum? In der Nacht gingen die Temperaturen steil nach unten in den einstelligen Bereich. Die Zeltplanen dienen nicht wirklich zur guten Isolierung. Wir wunderten uns noch über die dicken Zudecken und Teppiche welche schön aufgetürmt auf dem Bett lagen. Und nach dem Abendessen gab uns der Kellner noch eine Thermosflasche mit heißem Wasser mit. Unvorstellbar wenn man mittags bei 36 Grad noch feststellt das keine Klimaanlage im Zelt ist 😅.


Also raus aus dem Bett und schnell rein in die Klamotten und den Berg hinauf zur Frühstücks-Lodge, denn wir waren um kurz nach 9 Uhr mit dem Ranger verabredet, der uns zu dem Geparden mitnahm.Die Geparden wurden mit einem Alter von 8 Wochen zur Farm gebracht, da das Muttertier erschossen wurde. Wir blieben ca. 1 Stunde bei den Tieren und bekamen viele Informationen über das Verhalten der Raubkatzen erklärt. 


Kurz nach 10 Uhr machten wir uns auf „Pad“ wie der Namibier sagt und verlassen die Farm in Richtung Sossusvlei immer der Sonne entgegen". Nach nur ungefähr 2 km Fahrt waren wir nicht nur durchgeschüttelt, sondern auch richtig wachgerüttelt 😊. Bei dieser Etappe war von Schotter-, Kies- Sand alles dabei. Und die nervigen Querrillen lassen das Auto vibrieren. Trotzdem ist es einfach nur schön hier entlang zu fahren. Die Landschaft ändert sich stündlich. Wir fuhren auf der C27 nach Süden sahen Berge, Sanddünen, und vereinzelt Zebras und Strauße. Und in der Ferne taucht etwas auf, das hier überhaupt nicht hinzugehören schein… Die Le Mirage Dessert Lodge. Inmitten des Namib-Naukluft Parks, Namibias größtem Naturschutzgebiet und südlich des Sesriem Canyon, dem Eingang zu den weltberühmten Sanddünen von Sossuvlei, befindet sich unsere Destination für die nächsten zwei Tage. Es handelt sich um zwei burgenähnliche Gebäude in Stil einer marokkanischen Burg mitten in der Wüste.


Den Rest des Tages verbrachten wir relaxed 😎. Anlage erkunden, schauen was das Internet hier zu bieten hat. Außer Mails abrufen und Whatsapp ist auch hier nichts möglich. Danach hatten wir unser 5 Gänge Menü, das sehr sehr gut war. Müde und satt lagen wir im Bett, und dann gings los... Sandsturm!!!!! Es wackekte an der Zimmertür und die Fenster (nur einfach verglast) rüttelten im Rahmen. Wir hatten nur ein Fensterflügel etwas geöffnet und am Morgen war der Sand im Bett, auf dem Nachtisch, auf dem Boden... 😏. Kommt vor, wenn man in der Namib Wüste, bei den höchsten Dünen der Welt, übernachten will.


Mittlerweile ist 12 Uhr, der Sturm etwas abgeschwächt zu "nur noch Wind" versuchen wir mal unser Allrad-Wüstenschiff in Gang zu setzen und einen Ausflug Richtung Sesriem-Canon zu starten. Nachdem wir den Sesriem-Canon erkundet haben, fuhren wir weiter auf der Panorama-Route in Richtung Sossusvlei und Deadvlei zu dem berühmten Dünengebiet. Wir nahmen von Sesriem aus die 65 km unter die Räder, ganz komfortabel auf einer Teerstraße 😅. Unser erster Stopp legten wir bei der Düne 45 ein. Warum heißt die Düne 45? Wir fachsimpelten auch, 45 Grad? Die 45. auf dieser Seite? Nein, einfach weil sich sich bei Kilometer 45 auftürmt 😊. Wir hatten Glück das wir einige schöne Bilder machen konnten, den kurz darauf wurde es wieder windig und die schöne Dünenlandschaft würde milchig und der blaue Himmel wurde grau.


Nach unserem Dünenausflug genossen wir wieder das gute Abend-Menü. Zum Hauptgericht  gab es Kudu mit Reis und Gemüse. Unser letzte Nacht war "sturmfrei" und wir konnten ausgeschlafen unsere 370 km Etappe nach Swakopmund starten.


Ich weiß jetzt auch warum Leute in der Wüste ihren Seelenfrieden finden. 

Man hat das Gefühl das Leben ist perfekt, es fehlt an nichts.