The Stiltz,

Swakopmund




Die etwas außergewöhnliche und romantische Unterkunft in ruhiger Lage..

 

Das Stiltz bietet Bungalows auf hölzernen Stelzen in Swakopmund an der Mündung des Flusses Swakop. Die Unterkünfte bieten einen Blick auf den Atlantik, das Flussbett, die Sanddünen oder die Lagune. Zum Strand laufen wir 3 Minuten und zum Stadtzentrum ca. 10 Minuten. Insgesamt gibt es 9 Bungalows. Klein-Deutschland in Swakopmund


Das alte Kolonialstädtchen Swakopmund an der Atlantikküste ist gemütlich – und gilt als die „deutscheste Stadt“ Namibias. Zwar wurden die ursprünglich deutschen Straßennamen inzwischen in afrikanische unbekannt, trotzdem fühlt man sich in den sauberen Straßen und an der lang gezogenen Strandpromenade ein bisschen wie in einem Seebad an der Ostsee. Typisch deutsche Hausmannskost bekommt man im Swakopmund Brauhaus.

 


The Stiltz, Swakopmund..


Ein Bunglow auf Stelzen direkt vorm Atlantik... Nach einem guten Frühstück verabschiedeten wir uns von der Namib-Wüste und machten uns auf den Weg nach Swakopmund an die Atlantikküste. Auf dem Weg von Sossusvlei nach Swakopmund sehen wir vor allem Sand…nur Sand! Währen der Fahrt wurde uns wieder klar, warum Namibia auch „das Land der unendlichen Weite“ genannt wird. Oder der „Ort der Leere, des Nichts!“ Mit durchschnittlich 2,5 Menschen pro Quadratkilometer zählt Namibia zu den dünnst besiedelten Ländern der Welt! Links und rechts liegen die roten Dünen des Naukluft Parks. Wir durchqueren die graubraune geröllhaltige Vorgebirgslandschaft. Wir waren zwar noch nie auf dem Mond, aber dort sieht es sicher so ähnlich aus 😉 Wir schlängeln uns über enge Kurven durch den Kuseb Canyon, der eigentlich gar kein richtiger Canyon ist (wenn wir es mit dem Fish-River-Canon vergleichen). Als wir dann auf die C14 abbogen wurde alles grau und trostlos. Das Auge hatte nichts woran es sich klammern konnte. Ziemlich zäher Streckenabschnitt.


Doch dann... irgendwie fühlten wir uns, als hätte uns jemand nach Deutschland gebeamt. Die Temperaturen waren nun gar nicht mehr afrikanisch und sonst kam uns hier vieles so bekannt und normal vor. Wir sind da, in Swakopmund, bei den Namibiern liebevoll „Kühlschrank am Atlantik“ genannt. An der Nordseeküste…! Ach Nee, in Namibia, in Swakopmund! „Swakop“, wie die Namibier es liebe voll nennen, gilt als „deutscheste Stadt Namibias“ als ein Ostseebad am Atlantik. Vor allem aber ist es Namibias beliebtester Küsten- und Ferienort, der längst ein modernes Antlitz genommen hat. Mit Sandboarding, Sundowner und Schwarzwälder Kirschtorte. Die deutsche Sprache ist hier so präsent wie sonst nirgends im Land. Historische Bedeutung erlangte die Stadt unter der deutschen Kolonialverwaltung im damaligen Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika und als wichtigster Hafen für die Einwanderer aus Deutschland.


Wir wurden von einem überaus freundlichen Personal in unserem Stelzen-Hotel im Empfang genommen. Und bekamen einen wunderschönen Bungalows in der ersten Strandreihe. Herrlich, der Blick auf den Atlantik.. Und dann... was war das? Geräusche zwischen den Stelzen und ein "Tiergartengeruch" stieg in unsere Nasen. Kamele in Sicht, direkt unter uns? Was haben die hier in Namibia zu suchen? Da standen die 8 Höckertiere und schauten neugierig zu uns hoch.  😀.  Wollten wohl Goeie dag (Guten Tag) sagen und zogen dann weiter. Wird noch geklärt was es mit den Kamele hier auf sich hat. 


Hunger, die Schwarzwälder Kirschtorte muss her. Nicht jeder kann behaupten, dass er mitten in Afrika diese typisch deutsche Torte gegessen hat. Also auf zum Cafe Anton. Es war so lecker, dass im Anschluss noch ein Frankfurter Kranz bestellt wurde. Was solls, im Urlaubs zählen die Kalorien  nur zu Hälfte!!! 😂 Da von der Cafeterasse aus schon das höchste Gebäude von Swakopmund zu sehen war, der Leuchtturm, machten wir noch ein Verdauungsspaziergang dahin. Dort trafen wir einen netten Naimibier, welcher als Lehrer in einer deutschen Schule unterrichtet. Wir hatten ein sehr nettes Gespräch mit ihm über Swakop, dem Schulsystem und den Partnerstädten in Deutschland. Sehr sympathischer Deutschlehrer. Überhaupt haben wir hier nur nette Menschen kennengelernt....


Hurra, unsere Namibia-Telecom-Karten ist auch hier endlich einsatzbereit. Die Bilder werden hochgeladen. Also habt ihr was zum gucken!! 



Mit dem Boot zu den Robben...


Auf 6.40 Uhr war der Wecker gestellt, aber die Vögel 🐦 gedachten etwas früher den Weckdienst zu übernehmen. Auf zum Frühstück und gleich danach ins 30 Kilometern entfernte Walvisbay zum Hafen. Unser Bötchen lag schon vor Anker und die Skipperin Christel war bereits an Bord.Ahoi und Leinen los, der Atlantik wartet auf uns.


Swakopmund - der Kühlschrank Afrikas, aber die Atlantikluft drehte die Temperatur noch etwas nach unten. Lange Hosen, über dem T-Shirt noch ein Pullover und dazu noch die Kaputzenjacke !!! Unvorstellbar in Afrika, aber es war wirklich kalt. Die Pelikane saßen auf dem Schiff bei uns und die Robben liesen auch nicht lange auf sich warten. Eine Austernfarm lag auch auf unserem Seeweg. Wir fuhren die Flamingobucht an, auf dieser sich Hunderte von Robben auf der Sandbank tümmelten. Es roch irgendwie nach Thunfisch und nassem Hund.. 😝


Ein paar Seemeilen weiter, also ohne Robbengestank, wurden wir mit einem zweiten Frühstück überrascht. Es gabt Sekt und ganz fangfrische Austern. Kurzum ein elitäres zweites Frühstück in standesgemäßer Umgebung auf dem Atlantik. Nach dem Alkohol im Blut kam es uns auch nicht mehr so kalt vor. Es wurde auch noch eine Finger-Foot-Platte präsentiert und selbstverständlich andere Getränke. Schöner Ausflug und ein Dankeschön an die Sponsoren 🤗. Euer Geschenk kam sehr gut an 😀


Die zweite Tageshälfte verbrachten wir in Swakop. Wir liefen durch die Strassen und wunderten uns wie "deutsch" es hier noch zugeht. Außer Schwarzwälder Schinken, Leberwust, Bauernbrot, Landjäger gabs auch schwäbische Mauldäschle. Ein Gruß an unserer Freunde von The Town of Spätzle 😂


Unser letzter Abend werden wir in dem Sushi- und Seafood Restaurant Jetty 1905 ausklingen lassen. Morgen geht es wieder ins Landesinnere, in das Damaraland. Wie und wann ihr wieder etwas von uns hören werdet, können wir noch nicht sagen. Wir tun unserer bestes und sind zuversichtlich das wir zumindest die Texte hochladen können. Bis demnächst bei unserem Bericht / Bilder im Zeltcamp. Hauptdarsteller: Wüstenelefanten 🐘


Im Grunde genommen ist das Leben bloß eine günstige Gelegenheit, sich die Welt anzusehen.