Die Sand Dollar Villa liegt nur 5 Minuten vom Stand Playa Hermosa entfernt und bietet einen Pool, Grill sowie einen Garten. Die 2015 fertiggestellte Villa hat eine moderne Einrichtung mit einer überdachten Terrasse mit atemberaubendem blich auf den Pazifik und den Chiriqui-Archipel sowie spektakulären Sonnenuntergänge. Zur Vermietung steht die komplette Villa.
26.03.2026
Guten Morgen…., wir haben heute morgen noch ein Rührei-Frühstück im Beach-Boy-Oasis Camp eingenommen, danach unseren Koffer gepackt. Die Flußdurchquerung verlief ganz gut, es hat gereicht die Hosen hochzukrempeln - und ruckzuck waren wir drüben am Parkplatz wo unser Toyota Urlaubsmobil auf uns wartete. Dann hieß es Tschüss sagen. Irgendwie war diese Unterkunft auch mal etwas anderes für uns. Es war eigentlich ein reines Surf-Camp, aber alle Leute, sowie Personal und Gäste, waren voll cool und tiefenentspannt. Okay, wir zwei haben tatsächlich den Altersdurchschnitt etwas nach oben korrigiert, aber wir haben uns trotzdem wohl und gut aufgehoben gefühlt 😅.
Wir fuhren die Stichstraße wieder zurück, einen Teil sind wir wieder auf der altbekannten Panamericana Autobahn (diesmal sogar ganz ohne Schlaglöcher) gefahren. Abschliessend wechselten wir auch in eine andere Provinz von Veraduas, in die Provinz Chiriqui…. und hier sahen wir endlich mal die ersten Panama-Bananen wachsen. Wir haben endlich die Bananen gefunden, also ist dieser Punkt auch abgehakt 😉.
In der Ortschaft San Felix machten wir in einem Stop um unsere Kochutensilien einzukaufen, denn in der Sand Dollar Villa haben wir reine Selbstversorgung, da gibts nix drumherum. Marmelade, Toastbrot, Butter, Nudeln etc. mussten in den Einkaufswagen sowie noch Wasser, Wein und Bier, alles was man halt so braucht. Danach die letzten Kilometer auf einer kleinen Landstraße nach Boca Chica. Am Lobster Cove rechts abbiegen und schon waren wir da, in einer dünn besiedelten Villa-Region haben wir das letzte Haus der Strasse. Dahinter kommt nur noch das Meer. Unsere gesamte Fahrtstecke belief sich heute auf 212 Kilometer. Der Eigentümer der Villa wartete bereits auf uns als wir ankamen. Schon cool, die Lage, die Ausstattung, den Weg zum privaten Standabschnitt, die Zugangsdaten zum WLAN (über Glasfaser), die drei Schlafzimmer mit on Suite Badezimmer, Weber Grill und - das Herzstück der Pool - mit frontalem Meerblick. So… „Los Kollegos“ Ohmer (wirst jetzt sogar namentlich erwähnt), sag du nochmal etwas zu unseren „einfachen“ Unterkünften 😜. Jetzt sind wir wieder im „Eisenlohr-Style“ unterwegs 🤩. Dieser Seitenhieb musste jetzt sein!!! 😛
Nachdem wir unsere Einkäufe verstaut und die Koffer ausgepackt hatten, mussten wir selbstverständlich den Pool testen. Natürlich stand ein guter Weisswein und etwas Salzgebäck am Poolrand. So kann man es aushalten, mit Wein und Kekse schwimmen (unsere Mutter Evi und unsere Tante Ingrid haben jetzt ein Lächeln im Gesicht und denken an Mallorca) 😅.
Jetzt sitzen wir hier auf der Terrasse, ich schreibe den Text für die Homepage, Markus lässt die Drohne in die Lüfte (damit ihr die Villa gut sehen könnt) und den Rest des Tag lassen wir gemütlich Ausklingen. Nachher werden noch Schinkennudeln gekocht sowie ein Tomatensalat angerichtet. Dieses Abendessen gibt es später bei einem guten Glas Wein. Prost, gute Nacht und bis morgen.
Faktencheck: Wusstest du, dass "pa-na-ma" auf der Sprache von Cueva Indianern "Ort mit vielen Fischen" bedeutet?
27.03.2026
Was für ein herrlicher Tag heute….! Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir gleich die Treppen runter zum privaten Strandabschnitt, da grad Flut war. Wenn das Wasser da ist muss man net so ewig weit laufen um das Wasser zu suchen 😅. Da hier des Meer ziemlich flach ist, war das Wasser dement-sprechend warm, dachte es gibt eine Abkühlung, dem war nicht so - Brühwarm 😅. Aber dafür haben wir ja den Pool, der ist nicht beheizt und hat den größten Teil im Schatten, so können wir uns hier gut abkühlen. Der Rest des Tages bestand aus Lesen, Terrasse liegen und Pool baden im Wechsel.
Noch ein unschönes Thema: Wie ihr gestern auf ein paar Bildern gesehen habt, gibt es auch hier ein Müllproblem. Panama steht vor einer schweren Müllkrise, insbesondere durch Plastikabfälle, die leider auch die Flüsse und Küsten verschmutzen. Angeblich werden 88 % des Plastikmülls unsachgemäß entsorgt, entweder verbrannt oder laden in der Natur. An den Straßen entlang sieht man immer Müll, ganz schlimm in den Haltebuchten, als wir ab und zu kurze Stopps gemacht haben, lagen unzählige Getränkedosen oder Plastiksäcke im Gras. Vielleicht gibt es deswegen so wenig Haltebuchten weil dort jeder sein Müll entsorgt? Auch als wir durch die Ortschaften fuhren sahen wir (und vor allem Dingen rochen wir) die Rauchwolken. Zu vielen Haushalten kommt keine oder nur ganz selten eine Müllabfuhr, so wird der Müll hinter dem Haus verbrannt. Für uns Europäer schwer vorstellbar. Bei uns werden Plastik-Trinkhalme verboten und hier landen jährlich über 100.000 Tonnen Müll im Meer ☹️. Ja, leider kein schönes Thema, aber wollten es mal angesprochen haben.
Aber jetzt noch was Schönes zum Thema Natur: Wir haben hier auf der Terrasse Trinkstationen für die Kolibris hängen, hier ist über den ganzen Tag ein reger Verkehr. Die faszinierenden und metallischen schimmernden Schwirrvögel sind die einzigen Vögel die rückwärts fliegen können. Macht Laune den extrem schnellen gefiederten Wesen zuzuschauen, wobei sich das fotografieren etwas schwieriger darstellt.
Heute könnt ihr mal Panama „hören“. Unglaublich wie laut es in der Dämmerungszeit hier ist. Unzählige Grillen die wirklich einen Lärm produzieren. Gut, dass der Chor der Insekten nachts Ruhe gibt. Drückt unten auf das Video, hier gibts die Insektenmusik 😃. Morgen früh verlassen wir die schöne Villa leider schon wieder und machen uns auf den Weg ins Landesinnere, in die Hochebene.
Faktencheck: Wusstest du, dass das größte Raubtier Panamas der Jaguar ist? Jaguare in Panama sind gefährdete Raubkatzen, die als Bindeglied zwischen nord- und südamerikanischen Populationen dienen, aber durch Lebensraumverlust und Konflikte mit Viehzüchtern stark bedroht sind. Sie leben vor allem im dichten Darién-Regenwald und in der Nähe des Panamakanals. Schutzprojekte nutzen Kamerafallen, um die Bestände zu sichern.
